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Das virtuelle Museum der
Rätsel
zusammengestellt von Jörg Dendl |
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[Venus v. Willendorf] [Hybrid-Embryo] [Steinscheiben] [Kleiner Außerirdischer] [Reptiloider Außerirdischer] [Donnerkeil] [Stonehenge] [Rollsiegel] [Ägyptisches Flugzeugmodell] [Thot] [Gilgamesch] [Diskos v. Phaistos] [Bundeslade] [Sphinx] [Glimmer] [Roms UFOs] [Goldflugzeug] [Kachinas] [kohau rongo rongo] [Luftschiff] [Sonnenstein] [Piri Reis-Karte] [Tunguska-Fall] [Marsgesicht] [Humanoide] [Kleiner Grauer] [Alien-Tonmaske]
30.000 v. Chr. |
Die "Venus von Willendorf" |
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Dieses
mehr
als 30.000 Jahre alte Kunstwerk aus Kalkstein, das der Kultur
des Aurigancien zugerechnet wird, symbolisiert möglicherweise
die ursprüngliche, noch nicht von außen beeinflußte Naturreligion
der frühen Menschheit. Die dargestellte Frau mit den riesigen Brüsten
und dem fetten Bauch mag ein Symbol der Fruchtbarkeit gewesen sein. Der
Kopf zeigt keinerlei Details, seine Gestaltung wird als stilisierte
Haartracht
angesehen, die aus verflochteten Zöpfen besteht. Neben dieser
"Venus-Figur"
gibt es noch mehr als 70 weitere Funde solcher Darstellungen nackter
Frauen,
deren Brüste und Becken übertrieben dargestellt sind. Auch bei
den anderen Figuren sind Kopf, Arme und Beine nur angedeutet. Erich von Däniken sieht in dem deformierten Kopf einen Hinweis auf eine mögliche nichtmenschliche Herkunft des dargestellten Wesens. Das Original der "Venus" befindet sich im Naturhistorischen Museum in Wien. |
30.000 - 10.000 v. Chr. |
Alien-Mensch-Hybrid-Embryo |
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Der Beginn der menschlichen Rasse wird in allen Religionen mit einem göttlichen Schöpfungsakt erklärt. Besonders detailreich beschreibt die mesopotamische Mythologie die Menschenschöpfung, wo dies in einem besonderen Gebäude geschah und schließlich eine Göttin zur Mutter der ersten Menschen wurde. Viele Präastronautiker, allen voran Erich von Däniken, sehen in den Berichten der Sagen von Mischwesen, die tierische und menschliche Körperteile enthalten, Nachrichten über mißlungene genetische Experimente der Außerirdischen. Und schenkt man den Aussagen heutiger Opfer des "UFO-Entführungs-phänomens" Glauben, so versucht auch heute eine Rasse von außerirdischen Astronauten, eine Hybridrasse zu züchten, deren Genmaterial der irdischen und der außeriridischen Rasse entnommen ist. Die durch Fehler bei den experimenten abgestorbenen Exemplare könnten zu weiteren Studienzwecken zweifellos so aufbewahrt werden, wie das Modell es zeigt. |
10.000 v. Chr. |
Die Steinscheiben von Baian-Kara-Ula |
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Diese
Scheibe aus grünem Jade ist eine moderne Nachbildung der
in China seit prähistorischer Zeit bekannten pi-Scheiben. Ihre
Größe kann 30 cm im Durchmesser erreichen. pi-Scheiben
sind in erster Linie als Grabbeigabe bekannt, aber sie fanden in
historischer
Zeit nachweislich auch im Himmelskult des Kaisers Verwendung und galten
als Ehrenzeichen. Die chinesischen Ritualbücher halten seit der
Chin-Dynastie
fest, es handele sich um ein Himmelssymbol. Nach einem Bericht aus dem Jahr 1962 wurden in Höhlen in den Bergen des Baian-Kara-Gebirges 716 Scheiben entdeckt, die der Beschreibung nach den pi-Scheiben verblüffend gleichen. Angeblich stammen die Funde aus der Zeit um 10.000 v.Chr. und sind beschriftet. Die Texte erzählen demnach von Außerirdischen, deren Raumschiff in den Bergen Tibets abstürzte. Gefunden wurden die Scheiben angeblich in den Gräbern kleinwüchsiger humanoider Wesen mit großen Köpfen. Da umbekannt ist, wann die Verwendung der pi-Scheiben im Grabkult Chinas aufkam, drängt sich der Gedanke auf, hier würde ein "außeriridisches Vorbild" nachgeahmt. |
10.000 v. Chr. |
Kleinwüchsige Außerirdische |
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Seit man im Jahr 1947 in Norditalien "seltsame Zwerge, etwa neunzig Zentimeter groß, mit Köpfen, die größer schienen als bei normalen Menschen" sah, ist dieser Typus des kleinwüchsigen Außeriridischen aus den UFO-Sichtungsberichten nicht mehr wegzudenken. Der Bericht über die Funde im Baian-Kara-Ula (China) von 1962 enthält den erstaunlichen Hinweis, daß dort in Höhlengräbern die Skelette kleinwüchsiger Wesen von ca. 130 cm Körpergröße gefunden wurden, die überproportional große Kößpfe hatten. Diese bisher unbestätigte Meldung könnte möglicherweise durch ein chinesisches Märchen gestützt werden, das ein klassisches "Entführungsszenario" schildert. Hauptakteure sind hier "Großkopfgespenster", die auch als "Himmelsgeister" bezeichnet werden. Diese entführen ein seltsames, großköpfiges Baby. Die Paralelle zu den modernen Berichten von der Züchtung von Mischwesen zwischen Mensch und Außerirdischen und die Entfernung von Embryonen durch die "Kleinen Grauen" aus dem Mutterleib sind verblüffend. |
5000 v. Chr. |
Reptiloider Außerirdischer |
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Unter
den verschiedenen Typen von Außerirdischen, die im 20. Jahrhundert
von Sichtungszeugen beschrieben wurden, findet sich auch ein an sich
menschenähnliches,
aber ansonsten reptilienhaftes Wesen. Wesentlich häufiger als in den
modernen UFO-Sichtungsberichten taucht aber ein nichtirdisches,
reptilienhaftes
Wesen von mehr oder weniger humanoider Grundform in den Sagen und
Mythen
der alten Völker rund um den Erdball auf. Seltsam ist dabei, daß
in Ägypten wie in Zentralamerika dieses als "Schlange" bezeichnete
Wesen immer mit dem Fliegen oder dem All in Zusammenhang gebracht wird.
So ist es in den Texten des ägyptischen Totenbuchs die kosmische Apophis-Schlange,
die
morgens und abends Angriffe auf die Barke des Sonnengottes
unternimmt. Weiter berichtet ein ägyptisches Märchen von einer
Schlange,
die "das letzte Geheimnis" bewacht. Von präastronautischer Seite wird
der Gedanke ins Spiel gebracht, hier hätten sich Erinnerungen an den
Kontakt mit einer reptiloiden raumfahrenden Rasse niedergeschlagen.
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3000 v. Chr. |
Vajra - der Donnerkeil des Indra |
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Dieses
aus Tibet stammende Messingobjekt repräsentiert
die wohl älteste aus Sage und künsterlischer Darstellung bekannte
Götterwaffe. Sie wird
nach den Veden von dem Gewitter- und Fruchtbarkeitsgott Indra verwendet
und ist in der hinduistischen Kunst sein Hauptattribut. Angefertigt
wurde
diese Waffe der Sage nach von dem göttlichen Handwerker Tyashtar aus
den Knochen eines Rishi, eines inspirierten Weisen. Die Ähnlichkeit
der Form dieser Waffe mit dem Donnerkeil des griechischen Göttervaters
Zeus und änhlicher Götter in Mesopotamien und Kleinasien deutet
auf die gemeinsame Abkunft der indogermanischen Gewittergötter hin.
Damit ist ihr Ursprung in der Zeit zu suchen, als sich das
Indogermanische
noch nicht aufgespalten hatte.
Verschiedene Autoren sehen den Vajra als Hinweis auf eine außerirdische Technologie an. Der Kontakt mit diesen Außerirdischen fand demnach vor der Aufspaltung des Indogermanischen statt und die einzelnen Menschengruppen nahmen die Nachricht vom "Donnerkeil" mit in ihre neuen Siedlungsräume. |
3100-2600 v. Chr. |
Stonehenge |
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Dieses Modell zeigt den heutigen Zustand des weltberühmten Steinkreises Stonehenge in England. Nach eingehenden Computeranalysen der Anlage konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei dieser Steinsetzung um einen gewaltigen Kalender handelt, an dem sich zu bestimmten Tagen Sonne (und Mond) an ausgesuchten Stellen zeigen. Ihren Anfang nahm die Anlage um 3100 v.Chr. Zu dieser Zeit wurden zunächst Holzpfähle in die Erde gerammt. Erst in späterer Zeit, um 2600 v. Chr., als in Ägypten die Pyramiden schon errichtet wurden, wurde dieses "Steinzeit-Observatorium" in Stein ausgeführt. Das einzigartige Monument ist heute nicht nur das Ziel zahlloser Forscher und Touristen, sondern auch von Esoterikern, die an diesem Ort die Erleuchtung suchen. |
2350 v. Chr. |
Abrollung des Rollsiegels VA 243 |
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Das
Rollsiegel
mit der Nummer VA 243 wird in der Prästronautik kontrovers
diskutiert.
Der amerikanische Autor Zecharia Sitchin ist der Ansicht, es zeige eine
Darstellung unseres Sonnensystems. Dabei sei neben den heute bekannten
9 Planeten auch der Planet Nibiru zu sehen, von dem nach
Sitchins
Überzeugung die Annunaki, außerirdische Raumfahrer kamen
und die irdische Kultur stark beeinflußten. Dagegen weist Dr. Joachim Marzahn vom Vorderasiatischen Museum auf den Umstand hin, daß die "Darstellung des Sonnensystems" nur einen nebensächlichen Platz in der Darstellung einnimmt. Beherrschend ist dagegen die "Einführungsszene", in der eine niedere Gottheit den Besitzer des Siegels einem thronenden Gott zuführt, der einen Pflug in der Hand hält. Die Inschrift nennt den Namen des Besitzers und die Gottheit Dubsiga. Bei mikroskopischen Untersuchungen zeigte sich, daß es sich bei einige der "Planeten" lediglich um Abplatzungen des Materials handelt, nicht um willentlich gebohrte Löcher. Das Original des
Rollsiegels befindet sich im Vorderasiatischen Museum
in Berlin.
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2000 v. Chr. (?) |
Flugfähige Holzplastik eines Falken aus Ägypten |
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Nach
Erich von Däniken wurde im Jahr 1898 dieses
Holzobjekt in einem Grab in Sakkara gefunden. Lange Jahrzehnte wurde es
unter der Katalognr. 6347 im Ägyptischen Museum von Kairo aufbewahrt,
ausgezeichnet als "Vogel". Wenn auch die Gestaltung dieses Objekts
einen Vogel, enger gefaßt wohl einen Falken wiedergibt, so fällt doch
ein Wiederspruch zur eigentlichen Vogelgestalt auf: der senkrecht
stehende Schwanz. Kein Vogel hat ein solches "Seitenruder". Daher kam
die Vermutung auf, es könne sich bei dieser 39,12 g leichten
Holzskulptur um das Modell eines Flugzeuges handeln. Däniken schreibt
weiter, Aeronautiker hätten es untersucht und seine Flugtauglichkeit im
Jahr 1969 bestätigt. Geheimnisvoll auch die auf dem Holzobjekt
angebrachte Inschrift: "PA-DIEMEN" - Geschenk des Amon. Däniken
schreibt von Amon als "Der Herr des Lufthauchs" und sieht so die
Verbindung zwischen dem Gott und dem eigenartigen Objekt. Ein
Göttergeschenk? Verblüffend ist der Umstand, daß sich auch bei Objekten
aus Kolumbien Flugzeug-Eigenschaften nachweisen ließen. (Goldflugzeug)
In
einer Ausstellung im Jahr 1972 wurden 14 Objekte präsentiert, denen
ähnliche Eigenschaften nachgewiesen wurden. Ein vom damaligen
Kultusminister eingesetztes Team hatte sich der Sache angenommen, in
dem sich Altertumswissenschaftler und Aeronautiker versammelten.
Das Original
befindet sich im
Ägyptischen Museum in Kairo.
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um 1991-1650 v. Chr. |
Statuette des Gottes Thot |
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Der
altägyptische Mondgott Thot mit seinem Ibiskopf ist einer der
bekanntesten Repräsentanten der ägyptischen Götterwelt.
Seine Verehrung war in Ägypten allgegenwärtig. Sein Hauptkultplatz
war die Stadt Hermopolis. Neben der Erfindung der Schrift wird ihm die
Bildung der Sprachen, aber auch die Einführung der Geschichtsschreibung
und der Gesetzgebung zugeschrieben. Eine wichtige Rolle spielte er auch
als "Berechner der Zeiten". In dieser Eigenschaft setzte er den
Kalender
fest. Als Schreiber der Götter ist er auf den Darstellungen des
Totengerichts
abgebildet, wo er das Urteil notiert. Präastronautiker vermuten hinter
dem vielseitigen Gott einen der Wissenschaftler einer außerirdischen
Raumschiff-Crew. Die alten Ägypter erzählten sich Geschichten,
wonach in geheimen Gängen der Bibliothek seines Tempels in Hermopolis
Schriften des Gottes aufbewahrt wurden. Auch den Griechen galt er als
Bewahrer
großer kosmischer Geheimnisse.
Das Original
befindet sich im
Ägyptischen Museum in Kairo.
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um 1800 v. Chr. |
Gilgamesch und Enkidu |
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Die
Darstellung auf dieser Reliefplatte wird als der Kampf
zwischen dem sumerischen Sagenhelden Gilgamesch und seinem späteren
Freund, dem Tiermenschen Enkidu. (Gilgamesch-Epos, Tafel 2, Vers
209-241) interpretiert. Beide erlebten nach der Sage zahlreiche
Abenteuer, in denen sie immer wieder mit den Göttern konfrontiert
wurden. Enkidu selbst war demnach das Produkt einer Manipulation der
Götter. In der Präastronautik wird dieses Epos dahingehend
interpretiert, daß
hier vom Kontakt der Menschen mit azßerirdischen Astronauten berichtet
wird. Enkidu stirbt nach einem Kampf mit dem "Himmelsstier", weil ihn
dessen
"Gifthauch" traf. War dieser "Stier" eine Maschine? Das Gilgamesch-Epos
überliefert auch die älteste Version des Sintflut-Mythos. Der
Bericht (11. Tafel, Vers 1-188) ähnelt in starkem Maße der Darstellung
in der Bibel (Gen 6,5 - 8,22).
Das Original
befindet sich im Vorderasiatischen Museum in Berlin.
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um 1600 v. Chr. |
Der Diskos von Phaistos |
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Die
kreisrunde Scheibe aus gebranntem Ton mit einem Durchmesser von
16 cm und einer Dicke von 2 cm wurde im Jahr 1908 in einem Magazinraum
des minoischen Palastes von Phaistos (Kreta) entdeckt. Es handelt sich
um das älteste bekannte "Druckerzeugnis" Europas. Die 148 auf beiden
Seiten angebrachten Schriftzeichen wurden mit Stempeln in den noch
weichen
Ton gedrückt. Seit der Entdeckung wird über den Inhalt des Textes
gerätselt. Bei den verwendeten Zeichen lassen sich teilweise deutliche
Anklänge an die minoischen Schriftsysteme Linear-A und Linear-B und
an die alten kretischen Hieroglyphen erkennen. Unbekannt ist bis heute,
in welcher Sprache der Text verfaßt ist. Diese Tonscheibe bildet
somit noch immer eines der großen ungelösten Rätsel der
Menschheitsgeschichte.
Auch
die
Präastronautik nahm sich
dieses Objekts interpretierend
an. So stellten die Autoren Herbert Mohren, Frank Bruns und Axel Ertelt
die Vermutung auf, bei den sich in der Mitte der Rückseite der Scheibe
befindlichen Zeichen handele es sich um "eine Wasserung oder
Landung einer Raumkapsel".Das Original befindet sich
im Museum von Heraklion (Kreta).
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um 1200 - 587 v. Chr. |
Die Bundeslade |
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Nach
dem Bericht des Buches Exodus (Ex 25, 10-22)
erhielt Moses am Sinai den Auftrag, einen tragbaren Kasten
anzufertigen, in den die Tafeln mit den Zehn Geboten gelegt werden
sollten. Der Beschreibung nach handelte es sich um einen von allen
Seiten mit Gold belegten Kasten aus Akazienholz, der mittels zweier an
seinen Seiten befestigten Stangen getragen werden konnte. Strittig ist
in der heutigen Forschung die Frage, ob auf diesem Kasten tatsächlich
zwei goldene Cheruben-Statuen angebracht waren. Die ältesten
Textüberlieferungen, so das 1. Buch Samuel, sprechen nicht von dieser
Verzierung. Dieser Kasten, die Bundeslade, sollte bis zur Eroberung
Jerusalems im Jahr das zentrale Heiligtum des JHWH-Kultes bleiben.
Zunächst hatte sie lange Zeit keinen festen Standort. Erst König Salomo
ließ das Heiligtum in den von ihm erbauten Tempel von Jerusalem
überführen, wo sie im "Allerheiligsten" ihren Platz fand.
Nach der Plünderung Jerusalems durch die Soldaten des babylonischen Königs Nebukadnezar im Jahr 587 v. Chr. verliert sich die Spur der Bundeslade. Wurde sie zerstört? Versteckten sie die Israeliten? Zahlreiche Hinweise in alten Schriften scheinen für letzteres zu sprechen. Sollte die Bundeslade jemals gefunden werden, würde sich eines der größten Rätsel der alttestamentlichen Geschichte lösen. Die in den biblischen Texten beschriebenen übernatürlichen Eigenschaften dieses Heiligtums haben innerhalb der Grenzwissenschaften zu der Annahme geführt, es habe sich um eine hochentwickelte Maschine gehandelt. Die Präastronautik sieht in diesem Heiligtum eine Kommunikationsanlage, durch die es den Außerirdischen möglich war, mit Moses Kontakt zu halten und so den Hebräern Anweisungen zu geben. (Das Bild zeigt ein Modell der Bundeslade nach den im Buch Exodus angegebenen Maßen, das von J. Dendl und J. Müller 1991 angefertigt wurde.) |
600 v. Chr. |
Die Sphingen |
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Die
kleine aus Griechenland stammende Terrakottafigur
repräsentiert
den weltweit verbreiteten Mythos von der einstigen Existenz von
Mensch-Tier-Mischwesen. Sollten die alten Sagen einen wahren Kern
enthalten, so wäre davon
auszugehend, daß die "Götter" immer wieder solche Wesen schufen,
die Körperteile von verschiedenen Tierarten, aber auch des Menschen
vereinigten. Andererseits wurde von verschiedener Seite auch
vorgeschlagen,
diese "lebendigen Wesen" als Symbole einer unverstandenen
Hochtechnologie
zu deuten. Unter Umständen wählten die im Umgang mit großen
Maschinen unerfahrenen Menschen zur Bezeichnung einzelner Teile solcher
Maschinen Worte aus dem ihnen geläufigen Vokabular. So könnte
also eine Art Hubschrauber als geflügeltes Wesen in die Mythen
eingegangen
sein.
Das Original
befindet sich heute im
Antikenmuseum in München.
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500 v. Chr. - 1200 n. Chr. |
Glimmer aus Teotihuacan |
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Dieses
Stück Glimmer (Muskovit) stammt aus einem
Gebäude in Teotihuacán, wo eine 7 cm starke Schicht dieses Minerals in
der Decke eingelassen ist. Nach den Auskünften, die Erich von Däniken
vor Ort erhielt, reicht diese Schicht mindestens 29 m weit, mehr ist
nicht bekannt. Auch ist die Herkunft des in unbekannten, sehr gro§en
Mengen verarbeiteten Materials unklar. Zu welchem Zweck der Glimmer in
die Decke des Raumes eingelassen wurde, ist nicht bekannt, lediglich
Vermutungen sind möglich. Dabei wies von Däniken insbesondere auf die
Eigenschaften dieses Minerals hinsichtlich seiner technischen
Verwendbarkeit hin: es ist bis 800 Grad hitzefest, widersteht
organischen Lösungsmitteln und den meisten Säuren und ist vor allem ein
guter elektrischer Isolator. Diente die Glimmerschicht zum Schutz des
Raumes vor Einflüssen von oben - oder fanden in dem Raum Dinge statt,
die der Isolation bedurften?
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217-100 v. Chr. |
Roms fliegende Schilde |
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Fliegende
Untertassen dieser Art sind im 20. Jahrhundert die typischen
Vertreter des UFO-Sichtungsphänomens. Diese Form stellt den von
den Beobachtern am häufigsten beschriebenen Typ eines "Unbekannten
Flugobjekts" dar. Daß diese Art von Himmelserscheinung auch vor über
2000 Jahren gesichtet wurde, beweisen die Aufzeichnungen der römischen
Schriftsteller Titus Livius, C. Plinius maior, Plutarch und Julius
Obsequens.
Drei dieser Berichte schildern klassische "Fliegende Untertassen", die der Zeit entsprechend als "Fliegende Schilde" bezeichnet wurden. So erschien im Jahr 217 v.Chr. eine parma (Rundschild) über der Stadt Arpi in Apulien; im Jahr 104 v.Chr. zahlreiche thyroi (Schilde) über den Städten Ameria und Tuder in Mittelitalien und im Jahr 100 v.Chr. ein funkelnder clipeus (Rundschild), der am Abendhimmel von Osten nach Westen flog. Die antiken Aufzeichnungen entsprechen in allen Details den Inhalten der modernen UFO-Sichtungsberichte. Damit steht fest, daß es sich vor 2000 Jahren um dasselbe Phänomen handelte wie heute. |
600 n. Chr. |
"Goldflugzeug" |
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Das
kleine goldene Objekt, dessen Original im
Goldmuseum der State Bank von Bogota aufbewahrt wird, das wie so viele
andere seiner Art in einem alten Grab in Kolumbien gefunden wurde,
fordert zur Interpretation heraus. Wenn es in der Archäologie auch gern
als "Fliegender Fisch" angesehen wird, und es als "religiösen Zierrat
einstuft, verblüfft es doch durch seine starke Ähnlichkeit mit einem
modernen Düsenflugzeug. Eine Untersuchung am Aeronautical Institute in
New York wies die Flugeigenschafen nach. Da aus den pazifischen
"Cargo-Kulten" des 20. Jahrhunderts primitive Imitationen moderner,
unverstandener Technik
bekannt sind, liegt eine ähnliche Interpretation auch hier nahe. Durch
die intensiven Untersuchungen von Dr. Algund Eenboom und seiner
Forschungsgruppe
konnte inzwischen nachgewiesen werden, daß diese "Goldflugzeuge"
tatsächlich flugfähige Objekte darstellen. So konten maßstäblich
vergrößerte Modelle schon des öfteren im Flug präsentiert
werden. Schon um das Jahr 2000 v. Chr. wurde in Ägypten ein Modellflugzeug aus Holz hergestellt.
Eines dieser "Goldflugzeuge"
befindet sich in der
Schausammlung des Völkerkundemuseums in Berlin-Dahlem. |
seit 1000 n. Chr. |
Die Kachina |
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Die
Mythologie der Hopi-Indianer, populär dargestellt
von Frank Waters in seinem "Buch der Hopi", wurde von Joseph F.
Blumrich als Quelle für präastronautische Belege entdeckt. In seinem
Buch "Kasskara und die sieben Welten" zieht er zahlreiche
Hopi-Überlieferungen als Beweise für die kosmische Herkunft der
Kachinas, der göttlichen Lehrmeister der Hopi, heran.
Das "Buch der Hopi" definiert einen Kachina folgendermaßen: "Ein Kachina ist ein Geist irgendeiner Art - ein Stern, Berg, Planet, Tier oder eine unsichtbare Kraft. So wird auch der Mann, der den Geist während der Zeremonien verkörpert, der dessen heilige Maske und seine Tracht trägt, von der Macht dieses Geistes erfüllt. Die kleinen puppenartigen Figuren, die aus dem Holz einer Pappelart (Cottonwood) geschnitzt und an Kinder verschenkt werden, um sie mit den vielen Kachinas vertraut zu machen, werden heute gemeinhin auch 'Kachinas' genannt. Aber sie sind nicht von heiliger Kraft erfüllt, werden nicht in den Zeremonien verwendet und werden auch nicht in den Kivas aufbewahrt." [Waters, 1980, S. 76] Und über ihre Herkunft heißt es: "Die wirklichen Kachinas sind, wie wir wissen, Geistwesen von anderen Planeten und Sternen, ..." [Waters, 1980, S. 84] Die Kachinas sollen nach den Legenden der Hopi den Angehöriger der Hopi-Klans nach deren Übersiedlung in die Vierte Welt beigestanden haben, bis die Stadt Pal&aecute;tkwapi zerstört wurde. Die Kachinas begleiteten die Klans, die sich nach dem Eintreffen auf der Vierten Welt dazu entschieden hatten, in den Süden zu ziehen. "Sie wurden von einer Anzahl Kachinawesen begleitet. Diese Kachinawesen waren nicht auf die gleiche Weise auf die Vierte Welt gekommen wie die anderen Menschen. Sie waren ja auch gar keine Menschen. Sie waren Geistwesen, ausgesandt, den Klanen zu helfen und sie zu führen, und dabei nahmen sie die Gestalt gewöhnlicher Menschen an und galten als Kachinaklan." [Waters, 1980, S. 80] Die Klans wanderten bis zum südlichen Ende der Vierten Welt, kehrten um und wurden von den Kachinas schließlich angewiesen, am "Ort der roten Erde" eine Stadt zu errichten, Palátkwapi. Im Ritualbezirk dieser Stadt befand sich ein vierstöckiges Zeremonialgebäde, in dem die Kachinas die Menschen unterrichteten. Dabei kam den Kachinas Eototo und Áholi besondere Bedeutung zu. Die Stadt blühte, doch dann wurde sie vom Spinnenklan, dem das Siedeln an diesem Platz verweigert worden war, angegriffen und erobert. Nachdem drei Viertel der Stadt erobert waren und allein der Ritualbezirk noch verteidigt wurde, beschlossen die Kachinas, den Menschen die Flucht zu ermöglichen. So entkamen die Klans durch einen Tunnel, die Kachinas blieben zur Deckung der Flucht zurück. Sie sagten zu den Menschen: "Wir aber, die Kachinawesen, werden hier bleiben und die Stadt verteidigen, während ihr die Dunkelheit benutzt, um zu flüchten. Für uns ist die Zeit noch nicht gekommen, zu unseren weit entfernten Planeten und Sternen zurückzukehren. Aber es ist Zeit für uns, euch zu verlassen." [Waters, 1980, S. 83] Nun versprachen die Kachinas den Menschen, sich auf einem bestimmten hohen Berg (heute als der San-Francisco-Berg bei Flagstaff angesehen) bereitzuhalten, sollten die Menschen ihre Hilfe brauchen. Zur Erinnerung an die Kachinas sollten die Menschen aber ihre die Trachten und Masken tragen. |
seit etwa 1000 n. Chr. |
kohau rongo rongo |
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Seit
ihrem Bekanntwerdem sind die "Sprechenden Hölzer"
(kohau rongo rongo) der Osterinsel Ursache für manche Spekulation. Der
größte Teil dieser alten Holztafeln war am Ende des 19. Jahrhunderts
von eifernden Missionaren vernichtet worden, nur wenig blieben
erhalten. Allein der katholische Bischof Jaussen auf Tahiti bemühte
sich um eine Bewahrung der Tafeln und die Entzifferung der Texte. Doch
scheiterte er dabei, eine sinnvolle Übersetzung der Texte vorzulegen.
500 Zeichen der Osterinsel-Schrift konnten ermittelt werden, die auf
dem Prinzip des Lautrebus basieren. Und auf der Grundlage der
Erkenntinisse des Bischofs und eigenen Arbeiten konnte der deutsche
Völkerkundler Thomas Barthel plausible Übersetzungen der Texte
vorlegen, in denen wiederholt von dem "Gott von Rangitea", einer der
Gesellschaftsinseln, 3000 km westlich der Osterinsel, gesprochen wird.
Das Geheimnis der Osterinsel-Schrift wurde nur mehr mystifiziert, als im Jahr 1934 M. G. de Hevesy eine Parallelisierung ihrer Schriftzeichen mit denen der Indus-Schrift vorstellte. Es ist allerdings nicht nur der räumliche Abstand, der die beiden Schriftsysteme trennt, sondern es sind auch nahezu 4500 nicht überbrückbare Jahre zwischen der um 2500 v. Chr. blühenden Schrift des Indus-Tales und dem Gebrauch der Osterinsel-Schrift. |
13. Jhd. n. Chr. |
Luftschiffsichtungen in Europa |
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Am
Beginn des 13. Jahrhunderts werden in Irland und
England Berichte aufgezeichnet, nach denen sich der Anker eines durch
die Luft fahrenden Schiffes an einer Kirche verfing. Daraufhin habe
eines der Besatzungsmitglieder das Fahrzeug verlassen und sei unter den
Augen der vom Boden her zusehenden Menge nach dem einen Bericht durch
die Luft hinunter "geschwommen", nach dem anderen "Hand über Hand" an
der Ankerkette herabgestiegen. Die Zeugen packten den Mann, woraufhin
nach dem irischen Bericht ein Bischof eingriff und die Menge anhielt,
den Unglücklichen freizulassen, der daraufhin die Ankerkette kappte und
wieder nach oben verschwand. Der englische Bericht behauptet, der Mann
sei gestorben und seine Kameraden h¦ätten die Kette gekappt. Das Schiff
sei dann weitergesegelt. Ähnliche Berichte gibt es überraschenderweise
auch aus dem Osten Deutschlands. So soll es zu einem solchen
Vorkommnis, bei dem sich der Anker eines "Luftschiffes" festhakte, auch
in Rambin auf Rügen und Angermünde in Brandenburg gekommen sein. Diese
Sagen wissen allerdings nichts von einem herabgestiegenen Matrosen,
sondern der Anker wurde von den Erdbewohnern gekappt.
Die Frage stellt sich, ob es sich tatsächlich um Ereignisse handelte, die sich überall in Europa zutrugen, oder sich eine Wandersage ausbreitete, die auf ein Initialereignis zurückgeht. Für die ostdeutschen Sagen ist der Entstehungszeitraum derzeit nicht feststellbar, da die früheste datierte Fixierung der Sage von Angermünde lediglich aus dem Jahr 1926 stammt. Andererseits können diese Sagen nicht älter als das 13. Jahrhundert sein, da die betroffenen Orte alle erst in diesem Jahrhundert gegründet wurden. Bei www.dendlon.de finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu Luftschiff-Sagen.. |
1479 |
Der Sonnenstein der Azteken |
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Der
sogenannte Sonnenstein ist im Original ein
Monolith von 3,58 m Durchmesser und 24,5 Tonnen Gewicht, der im Jahr
1790
beim Bau der Kathedrale von Mexiko-City nahe dem ehemaligen
Tempelbezirk von Tenochtitlan gefunden wurde. Von seinem
Bildprogramm her ist dieser Stein eine Huldigung an den Sonnengott Tonatiuh,
dessen
Gesicht das Zentrum einnimmt. Um das runde Mittelfeld herum
bildet
die Umrandungslinie das Zeichen olin mit vier runden Scheiben
an
den Seiten. Diese Glyphe bezeichnet das Datum des Entages des jetzigen
Zeitalters, das nach dem Glauben der Azteken durch Erdbeben enden soll.
Die früheren Weltalter werden durch die Zeichen innerhalb der vier
eckigen "Flügel" des Zeichens olin angezeigt. Es sind 4
Jaguar (Jaguarsonne), 4 Wind (Windsonne), 4 Regen
(Regensonne)
und 4 Wasser (Wassersonne). Die vier Zeichen über und unter
dem Gesicht des Sonnengottes bezeichnen die Himmelsrichtungen. Der nach
außen folgende Ring zeigt die 20 Tageszeichen des aztekischen
Kalenders,
aus denen das tonapohualli, die "Tageszählung" von 260 Tagen
gebildet wurde. Der nächste Ring stellt den Rand der Sonnenscheibe
dar, einen kostbaren Schmuck aus Federn und Edelsteinscheiben, der die
Sonne umgibt. Den äußersten Rand des Steins bilden die Xiuhcoatli
oder "Türkisschlangen". Von ihnen gehen Flammenbündel aus, die
auf stilisierte Blutspritzer treffen. Aus den Mäulern der beiden
Schlangen
ragen die Köpfe der Götter Xiuhtecuhtli (links) und Tonatiuh
(rechts). Zwischen den Schwanzspitzen der Schlangen findet sich das
Datum
"13 Rohr", das unserem Jahr 1479 entspricht, wohl das Jahr der
Aufstellung
des Steins. Nach den schriftlichen Quellen diente der Stein im
Adlertempel
als Opferaltar (cuauhxicalli). Am Tag 4 olin wurde ein
Gefangener
auf diesem Altar von vier Priestern durch Enthauptung getötet.
Aufgestellt
wurde der " Sonnenstein" von König Axayacatl.
Seit 1885 befindet sich der
Stein im Nationalmuseum von Mexiko-City,
in
Deutschland ist ein Abguß
im Hamburgischen Museum für Völkerkunder zu sehen.
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1513 |
Fragment der Weltkarte des Piri Reis |
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Im
Jahr 1929 wurde bei Aufräumungsarbeiten im Topkapi-Serail in
Istanbul dieses Fragment einer Weltkarte vom Anfang des 16.
Jahrhunderts gefunden.
Der berühmte türkische Admiral Piri Reis (1468 - 1554) hatte
diese Karte angefertigt und Sultan Süleiman dem Prächtigen zum
Geschenk gemacht. Das vorliegende Fragment dieser Weltkarte zeigt am
rechten
Rand die iberische Halbinsel und Teile Westafrikas, doch Aufsehen
erregt
die linke Seite der Karte. Hier ist der Verlauf der amerikanischen
Ostküste
dargestellt. Der nördliche Teil ist nach einer Karte des Kolumbus
gezeichnet, wie Piri Reis in einer Beischrift selbst bezeugt.
Nach den Annahmen von Prof. Charles Hapgood ist im Südteil der Karte der genaue Verlauf der Küste der Antarktis mit allen vorgelagerten Inseln eingezeichnet. In der Präastronautik wird seit langer Zeit die Vermutung gehegt, zumindest dieser Teil der Karte basiere auf Vorlagen, die einst von außerirdischen Raumfahrern angefertigt wurden, bevor das Eis die Antarktis bedeckte. Das Original der Karte
befindet sich im Topkapi-Serail in Istanbul.
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30. Juni 1908 |
Tunguska-Fall |
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Was
am 30. Juni 1908 in der "Steinigen Tunguska" in
Sibirien geschah, haben zahlreiche Menschen gesehen, ja sie haben sogar
die Auswirkungen gesp¾rt. eine gewaltige Explosion ließ ein flammendes
Fanal bis weit nach Westeuropa scheinen, erzeugte weltweit messbare
Beben und hinterließ ein Rätsel. Erst im Jahr 1927 gelangte Leonik A.
Kulik an den Ort des Geschehens. Er fand einen "abrasierten" Wald,
tausende von Bämen waren von der Gewalt der Explosion wie Streichhölzer
umgeknickt worden und langen noch immer, 19 Jahre später, fächerförmig
ausgebreitet in der Landschaft. Von dem Objekt, das nach der Meldung
einer sibirischen Zeitung von Eisenbahnreisenden direkt nach der
Explosion an der Einschlagstelle gesehen wurde und 12 Kubikmeter umfaßt
haben soll, fand Kulik nichts. Auch spätere Expeditionen konnten keine
Spuren eines Körpers finden. Nach den Berichten der Augenzeugen war ein
gl¾hendes Objekt über den Himmel gerast, das schließlich zerplatzte.
Und in der Folgezeit entstand die Vermutung, es habe sich um einen
intelligent gesteuerten Flugkörper einer außeriridischen Zivilisation
gehandelt. Wenn auch diese These auf zahlreiche scheinbar
widersprüchliche Punkte in den Zeugenaussagen basiert, so gehen doch
Astronomen und Astrophysiker davon aus, es habe sich um einen
Meteoriteneinschlag gehandelt.
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seit 1947 |
Humanoide Außerirdische |
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Am
Beginn aller "UFO-Kontaktberichte" stehen die Aussagen von George
Adamski. Er behauptete als erster, in einem außerirdischen Raumschiff
mitgeflogen zu sein, der erste gewesen zu sein, der in unserem
Jahrhundert
mit außerirdischen Wesen sprach. Als Beweise für diese Kontakte
legte er Photos vor, von seinen Anhängern bis heute für echt
gehalten, von seinen Kritikern als Fälschungen angesehen. Die
Außeriridischen
sind nach Adamski wohlgestaltete, großgewachsene Menschen. Wenn auch
diese Behauptungen fragwürdig und unbeweisbar sind, so gibt es doch
zahlreiche andere Bericht, die von menschenähnlichen Außerirdischen
sprechen. Aber auch die Mythen der Antike berichten, "Götter" hätten
sich den Menschen genähert und es sei sogar zur Zeugung von Kindern
durch sie gekommen. Ist dies der Beweis für die "Menschlichkeit" der
schon vor Jahrtausenden auf der Erde weilenden Außeriridischen?
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entdeckt 1976 |
"Mars-Gesicht" |
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Seit
am 31. Juli 1976 der Viking-1-Orbiter das
erste Bild dieser Felsformation (76H593) in der "Cydonia-Region" des
Mars auf der Position 40,89º nördlicher Breite, 9,55º westlicher Länge
des Mars zur Erde funkte, hält die Diskussion um deren Entstehung an.
Die beiden weiteren Bilder, 70A13 vom 04. September 1976 und 35A72
trugen zum Mythos des Marsgesichts bei, da man sich nunmehr
sicher war, dass es sich nicht um ein zufälliges Spiel von Licht und
Schatten handelte. Die Struktur ähnelt auf den Bildern
verblüffenderweise einem in den
Himmel blickenden menschlichen Gesicht.
Es stellte sich die Frage, ob es sich um einen von außerirdischen Intelligenzen künstlich bearbeiteten Berg handelt (1500 m ø). Der österreichische Autor Walter Hain war der erste, der auf die anzunehmende Künstlichkeit hinwies. Ein Ergebnis seiner Forschungen ist dieses Modell. Als im Jahr 1998 die Bilder des Mars-Observers an der Stelle des Marsgesichte nur noch eine hügelige Landschaft zeigten, brach eine kontrvers geführte Diskussion aus. Während einerseits die neuen Photos als eindeutiger Beweis des natürlichen Ursprungs der Formation angesehen werden, spricht die andere Seite von einer bewußten Manipulation seitens der NASA. Das am 8. April 2001 von der NASA publizierte aktuelle Photo zeigt die Felsformation in großer Deutlichkeit. (siehe die dendlon-Planeten-Presseschau) |
Ende 20. Jhd. |
Die "Kleinen Grauen" |
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In
den beiden letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts kamen die Kleinen
Grauen ins Gespräch. Sie werden für die UFO-Entführungen oder Abductions
verantwortlich gemacht. Zahlreiche Menschen behaupten, von diesen
Wesen, meistens in der Nacht, aufgesucht und dann zu einer
medizinischen Untersuchung mitgenommen worden zu sein. Dabei ist die
Beschreibung der "Entführer" in den
oft erst unter Regressionshypnose gewonnenen Berichten recht
einheitlich.
Wenn auch die Berichte über solche Entführungen in unserer Zeit
recht zahlreich sind, ist anzunehmen, daß dieses Phänomen auch
in der Vergangenheit auftrat. Viele Sagen und Legenden berichten über
"himmlische Wesen", aber auch "Teufel" oder "Geister", die bestimmte
Menschen
insbesondere des Nachts besuchten. Selbst römische Fedlherren sollen
von solchen Wesen aufgesucht worden sein. Auch wurden bei Ausgrabungen
Statuetten humanoider Gestalten mit unförmigen Köpfen und riesigen
Augen gefunden. Wohlmöglich begleiten also diese Wesen die menschliche
Kultur seit Urzeiten.
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nach 1990 |
Tonmaske eines "Kleinen Grauen" |
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Die
Opfer der "Abductions" oder UFO-Entführungen (CE
IV) gehen sehr unterschiedlich mit ihren Erlebnissen um. Während
einzelne das öffentliche Gespräch über ihre Wahrnehmungen suchen,
bleibt die große Zahl der Betroffenen im Hintergrund. Die Angst vor der
Ablehnung durch ihre Umwelt, Repressalien verschiedenster Art und die
Befürchtung, ihren Ruf zu verlieren, zwingt sie zu anderen Formen der
inneren Auseinandersetzung. So suchte eine junge Berlinerin, die über
längere Zeit immer wieder klassische UFO-Entührungsszenarien
durchlebte, durch die Darstellung einer der Gestalten, die sie dabei
sah, das Geschehen "greifbar" zu machen. Dabei wählte sie Ton als
Material, einen Stoff, der auch schon in der frühesten
Menschheitsentwicklung zur Verfügung stand. Die zahllosen Darstellungen
von seltsam anmutenden "Göttern", die überall auf der Welt von
Archäologen gefunden werden, mögen aus ähnlichen Gründen entstanden
sein. Und so schließt sich hier unter Umständen der Kreis zwischen
tiefer Vergangenheit und Gegenwart.
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