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Der Graf von Gabalis
zusamennegefasst von Jörg Dendl |
Letztes Update:
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| Inhalt | |
|---|---|
| Der Autor: Montfaucon
de
Villars |
03.01.2007 |
| Der Text: Der Graf von Gabalis | 03.01.2007 |
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Nicolas de Montfaucon de Villarceaux, der auch unter dem Namen
Abbé
Montfaucon de Villars in der Literatur bekannt ist, wurde um das Jahr
1638 geboren und starb 1673. Im folgenden wird der Inhalt seines bis
heute
umstrittenen Hauptwerkes "Comte Gabalis, ou entretiens sur les sciences
secrètes", das 1670 in Paris erschien, wiedergegeben. Dieser
Inhaltsangabe
liegt die im Jahr 1782 in Berlin gedruckte deutsche Übersetzung
zugrunde.
Die in eckige Klammern gesetzten Seitenzahlen beziehen sich auf die
Seitenzählung dieser Ausgabe. Bei Zitaten, die über ein
Seitenende
hinausreichen, findet sich an der Stelle des ursprünglichen
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Zitat reicht.
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Erläterungen
sind in eckige Klammern gesetzt sowie durch die Initialen J.D. [Jörg
Dendl] als Hinzufügung gekennzeichnet.
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Der Graf von Gabalis
oder
Gespräche über die verborgenen Wissenschaften
von Montfaucon de Villars
nach der deutschen Ausgabe Berlin 1782
Inhaltsangabe
Zu Beginn berichtet der Ich-Erzähler, ihm sei
brieflich mitgeteilt worden, der Graf von Gabalis sei am
Schlagfluß
gestorben. Von diesem Grafen hatte der Erzähler alle "Mysterien
der
Weisen" [S. 5] erfahren, wobei dieser aber immer mit der
"allerstrengsten cabalistischen Vorsischt" [S. 5] verfuhr. Der Graf
hielt den Erzäler für geeignet, die Geheimnisse zu erfahren,
denn
dieser habe "den Saturn im Winkel, im Hause und Rückgang" [S. 6].
Es
ist nun die Absicht der Erzählers, die Geheimnisse der Weisen, die
er
von dem Grafen in Erfahrung bringen konnte, "lieber unter das Volk [zu;
J.D.] bringen" [S. 7], als sie selbst auszuüben.
Der Erzähler argwöhnte nach seinen Worten schon immer,
"daß es viel
Leeres in allen sogenannten geheimen Wissenschaften gebe" [S. 8]. Daher
wollte er seine Zeit nicht mit der Lektüre der entsprechenden
Lehrbücher verschwenden. So beschloß er, sich mit den
Vertretern dieser
geheimen Wissenschaften gutzustellen, um direkt aus deren Mund mehr zu
erfahren. Auf diese Weise lernte er zahlreiche Personen aus allen
Ständen kennen, die unterschiedlicher Auffassung waren: "Der
sprach von
Engeln, der vom Teufel, der von seinem Genius, der vom Alp, der von
Universalarzney, der von Gestirnen, der von Geheimnissen der Gottheit,
und beynahe jeder vom Stein der Weisen." [S. 9]
Dieser Gesellschaft kündigte der deutsche Graf von Gabalis, der
Güter
an der polnischen Grenze besaß, sein Kommen an. Man trug nun dem
Erzähler auf, den Brief des großen Gelehrten zu beantworten.
Er tat
dies, indem er sein Geburtshoroskop an den Grafen sandte. Durch diesen
Brief, der den Empfänger siegr für seinen Briefpartner
einnahm,
entspann sich ein reger Briefverkehr zwischen den beiden, so dass, der
Erzähler schließlich 60 bis 80 Briefe des Grafen
besaß.
Eines Tages, der Erzähler las gerade zum wiederholten Male einen
der
Briefe des Gelehrten, da trat dieser in sein Zimmer. Der Graf gab sich
nicht sogleich zu erkennen, und der Erzähler war zunächst
bereit,
diesen für eine Erscheinung zu halten. Als der Erzähler den
unbekannten
Gast nach der Art seiner Weisheit fragt, gibt dieser sich zu erkennen,
was bei seinem Gastgeber höchste Freude auslöst.
Das erste Gespräch zwischen den beiden entwickelt sich aus
dem
ironischen Vorwurf des Grafen, dass er für ein Gespenst gehalten
worden
war. Nun antwortet der Erzähler: "Ach! Nicht für ein
Gespenst, ...,
aber ich gestehe, es fiel mir ein, was Cardanus erzählt, daß
sein Vater
einsmals in seinem Studierzimmer sieben an Farbe verschiedene
Unbekannte fand, die ihm sonderbare Dinge von ihrer Natur und
Bestimmung sagten." [S. 14] Der Graf erklärt, diese Wesen seien
Sylphen
gewesen, Bewohner der Luft. Diese kämen zuweilen zu Gelehrten, um
sich
von diesen "die Schriften des Averons [AverroÎs; J.D.]"
erklären zu
lassen, "die sie nicht ganz verstehen." Dem Cardanus
[Hieronymos C., 1501-1576, Arzt, Mathematiker und Astrologe; J.D.]
wirft der Graf vor, dieses Erlebnis seines Vaters unbedacht in seinem
Werk Subtilitatibus [De subtilitate rerum, 1550 und öfter;
J.D.] veröffentlicht zu haben. Er führt weiter aus, alle
Elementargeister seien nicht so gelehrt wie die Menschen und
ließen
sich von diesen unterrichten. Danach verläßt der Graf seinen
Gastgeber.
Der Erzähler bleibt verwirrt zurück. "Ich konnte weder meinen
eigenen
Augen noch meinen Ohren glauben. [...] Und diese Thorheiten sollten ihm
Ernst seyn? Er sprach von Sylphen, als ob ihr Daseyn ausgemacht
wäre."
[S. 16] Trotz dieser Skepsis ist er entschlossen, weitere Belehrungen
durch den Grafen anzuhören.
Am nächsten Tag fahren beide nach Rüel. Dort angelangt, sucht
der Graf
mit seinem neuen Schüler den dortigen Irrgarten auf. Nun verlangt
der
Gelehrte, der Erzähler solle allem entsagen, "was Ihnen eyn
Hinderniß
seyn kann, die Höhe zu erreichen, zu der Sie geboren sind" [S.
20]. Die
verlangte Entsagung betrifft den Umgang mit Frauen. Dies verpsricht der
Erzähler bereitwillig, verlangt aber trotzdem eine Erklärung.
Der Graf eröffnet ihm, dass er als Mitglied der "Kirche der
Weisheit"
die Bekanntschaft mit ansonsten nicht sichtbaren Wesen machen werde,
die in der Luft, dem Wasser, der Erde und dem Feuer leben. "Der
unermeßliche Raum zwischen der Erde und dem Himmelreich hat
edlere
Bewohner als Vögel und Fliegen; ...", sagt der Graf, und: "Die
Luft ist
voll einer unendlichen Menge Volks in menschlicher Gestalt, das etwas
stolz scheinet, aber gelehrig ist ..." [S. 22]. Als er nun auch von den
Frauen dieser Geister spricht, stellt der Erzähler dies keck in
Frage.
Nun eröffnet ihm der Gelehrte, was er von diesen Geistern
weiß, und
damit das zweite Gespräch: "Hören Sie mich also an,
und wissen
Sie, das Meer und die Flüsse sind bewohnt wie die Luft; die alten
Weisen nannten dies Völkerschaften Ondinen oder Nymphen. Sie haben
wenig Männer unter sich, aber desto mehr Weiber; [S. 23] ihre
Schönheit
ist ausserordentlich, und die Töchter der Menschen kommen ihnen
nicht
gleich." [S. 23-24] Er spricht auch von den Gnomen, die in der
Erde leben, und deren Frauen, den Gnomiden. Im Feuer leben die Salamander,
deren
Frauen sich nur wenig zeigen. Als der Erzähler gegen die
Behauptung aufbegehrt, ein Salamander könne schön sein,
widerspricht
der Graf. Er bezeichnet die Häßlichkeit der Darstellungen
dieser Wesen
als Irrtum der Künstler, an sich seien diese Wesen sehr
schön.
Die Elementargeister haben sterbliche Seelen. Sie leben zwar recht
lange, da sie jeweils nur aus einem Element bestehen, doch
wünschen sie
sich verzweifelt die Unsterblichkeit. Nur durch die Verbindung mit
Menschen können Sylphen, Gnome, Nyphen und Salamander die
Unsterblichkeit ihrer Seelen erlangen. Und so suchen sie nach den
Worten des Grafen die Nähe der Menschen.
Nymphen und Sylphiden verbinden sich mit Gelehrten, während Gnome
und
Salamander menschliche Frauen heiraten. Den Kirchenvätern
Tertullian,
Justin, Laktanz, Cyprian, Clemens von Alexandria und Athenagoras wirft
der Graf vor, sich in Hinsicht auf die Gnome geirrt zu haben. Um solche
habe es sich nämlich bei den "Engeln" gehandelt, die sich einst
Menschentöchter zu Frauen nahmen und die Riesen zeugten. [siehe
Gen 6,
1-4; J.D.] Weiter führt er aus: "... sogar Origenes und Macrobius
sagten, es wären Engel, und wussten nicht, daß die Sylphen
und die
anderen Bewohner der Elemente, durch den Namen Kinder Elohim, von den
Kindern der Menschen sich unterscheiden." [S. 27] Auch die angeblichen
Faune und Satyrn, die Augustin erwähnt, seien tatsächlich
Elementargeister auf der Jagd nach der Unsterblichkeit. Der Verzicht
der Weisen auf menschliche Frauen dient dazu, sich mit den Nymphen und
Sylphiden einzulassen, um diese unsterblich zu machen.
Als nun der Erzähler zu Wort kommen will und die Worte "ich
entsage"
ausstößt, unterbricht ihn der Graf mit einem Lob auf die
Liebe der
Weisen zu den Elementargeistern. Doch nun schleudert ihm der
empörte
Zuhörer entgegen: "Elender Graf von Gabalis, ..., werden Sie mich
endlich sagen lassen, daß ich dieser unsinnigen Weisheit entsage;
daß
ich diese träumerische Lehre lächerlich finde; daß ich
[S. 29] diese
abscheulichen Umarmungen, die Sie mit Schattenbildern vermischen,
verfluche, und für Sie zittre, daß nicht eine Ihrer
vorgegebenen
Sylphiden Sie plötzlich aud Ihren Entzückungen in die
Hölle versezze,
aus Furcht, daß ein so rechtschaffender Mann endlich die Thorheit
seines chimärischen Eifers einsehe, und eine so grosse Missethat
büsse." [S. 29-30]
Der wegen dieses Ausbruchs erzürnte Graf studiert nochmals das
Horoskop
seines Schülers und verkündet daraufhin, dieser würde
zum größten
Kabbalisten des Jahrhunderts bestimmt sein. Man einigt sich darauf,
dass
der Erzähler nicht den Umgang mit den Elementargeistern suchen
würde,
deren Existentzer nicht zu leugnen versucht. Der Graf macht ihn darauf
aufmerksam, dass es keiner Zeremonien bedarf, als Weiser mit den
Elementargeistern in Kontakt zu treten. Die Schriften der Kaballisten
dienten nur dazu, die Unwissenden zu verwirren.
Um mit den vier Elementargeistern, die jeweils aus den reinsten
Partikeln ihres Elements bestehen, Kontakt aufzunehmen, gibt es
verschiedene Techniken, wie der Graf erklärt. Für den Kontakt
mit den
Salamandern ist es notwendig, das Sonnenlicht mittels eines
Hohlspiegels auf eine Glaskugel zu konzentrieren. Dadurch entsteht im
Inneren der Kugel "Sonnen-Pulver", mit dem man das eigene Feuer erh–hen
kann. Diese Technik geht auf Theophrat (Paracelsus) zurück. Auf
diese
Weise ist es möglich, sich den Salamandern zu nähern. Der
Kontakt mit
den Sylphen, Nymphen und Gnomen ist leichter herzustellen: Ein Glas
wird mit Luft, Wasser oder Erde gefüllt und einen ganzen Monat der
Sonne ausgesetzt. Anschließend müssen die Elemente
geschieden werden.
[Worum es sich dabei handelt, wird nicht erklärt. J.D.] Die so
gewonnenen Stoffe werden in geringsten Dosen ("soviel als nichts" [S.
36]) einige Monate hindurch eingenommen und dann kann der
Experimentator die Elementargeister sehen. Der Graf bezeichnet diese
Technik als eine "Kleinigkeit", sein neuer Schüler soll das nicht
nötig
haben und durch philosophische Studien soweit gelangen.
Die Sterblichkeit der Elementargeister versucht der Graf nachzuweisen
durch die Angabe bei Porphyrius [2. Hälfte des 3. Jhd., aus Tyros,
grch. Philosoph des Neoplatonismus. J.D.], das Orakel von Delphi
wäre
wie alle anderen Orakel sterblich und den Hinweis auf die Stimme, die
einst überall erklang und verkündete: "Der große Pan
ist tot!"
[Plutarch, de def. orac. 17; J.D.]. Pan sei der älteste der
Sylphen
gewesen.
Auf eine Frage des Erzählers bestätigt der Graf, die
Götter der Heiden
seien eigentlich Elementargeister gewesen, die sich als Götter
ausgaben. "... durch die natürliche Herrschaft, die jeder in dem
Element ausübt, in dem er lebt, beunruhigten sie die Luft und das
Meer,
erschütterten die Erde, und ergossen das Feuer des Himmels nach
ihrer
Willkür, so daß es ihnen wenig Mühe kostete, für
Götter zu gelten, ..."
[S. 39]
Die Zeit zu Essen kommt heran, und als der Erzähler sagt, er
würde bis
zum Morgen den Ausführungen des Grafen lauschen, fügt dieser
dem
Gespräch noch einige Worte über die Ernährung des Weisen
hinzu. Er
verweist auf Paracelsus, der Weise gesehen haben wollte, die 20 Jahre
nichts aßen. Dieser selbst habe 6 Monate nur von der "gnomischen
Erde"
gelebt und überdies versucht, mehrere Jahre von einem "halben
Skrupel
[1 Skrupel= 1/3 Drachme oder 20 Gran = 1,22g, medizin. Gewichtseinheit;
J.D.] solarischer Quintessenz" [S. 44] zu leben. Die Einnahme der
"cabalistischen Arzney" [S. 45] befreie aber nach den Worten des Grafen
völlig vom Nahrungsbedürfnis, so daß der Weise nur zum
Vergnügen äße.
Der Mahlzeit folgt das dritte Gespräch. Der Erzähler
führt hin
zu den Orakeln, und ob diese vom Teufel seien. Der Graf weist diese
Ansicht zurück, hätten diese doch allzu oft von ihrer
Sterblichkeit
gesprochen, was vom Teufel keinesfalls zu erwarten sei. [S. 56-57] Er
sieht hinter den Orakeln die Sylphen. Auch die Teraphim, deren Verlust
von Micha im Buch Richter beklagt wird [Ri 17, 1-5; 18, 1-31; J.D.],
seien nur dazu da gewesen, den Kontakt mit den Luftgeistern
herzustellen. Weiter führt er aus, solange Gott die Welt wegen des
Sündenfalls vernachlässigt habe, hätten die Sylphen ihre
Kenntnisse von
Gott durch Orakel an die Menschen weitergegeben.
Ein viertes Gespräch führen der Erzähler und der
Graf im Zimmer
des Erzählers. Nun verlangt der Schüler einen Beweis für
die Existenz
der Elementargeister. Als der Graf Sylphen herbeirufen will, weist er
dies allerdings von sich. Zunächst will er wissen, ob diese Wesen
auch
Gott fürchten. Der Graf verweist nun darauf, daß es die
eigentliche
Bestimmung Adams gewesen sei, sich mit Elementargeistern zu verbinden,
nicht mit Eva, Aus der Vermischung von diesen Wesen und Menschen gehen
Helden hervor. Zahlreiche Gelehrte der Antike sollen solchen
Vermählungen entsprungen sein. Die Elementargeister unterliegen
der
göttlichen Ordnung und stehen nicht wider ihn.
Das abschließende fünfte Gespräch
schließt sich einer langen
Abwesenheit des Erzählers an. Der Graf bleibt derweil in dessen
Wohnung
zurück. Nun entwirft er ein Szenario, in dem jemand sich mit einer
Nymphe einläßt und daraufhin fragt, ob die Kirche das
billige. Der
Erzähler gibt die Antwort nach seiner Ansicht, die Nymphen seien
Poltergeister und der Fragende ein Schwärmer. Der Graf beklagt
diese
Haltung und verweist auf die Gottesfurcht der Elementargeister. Er
zitiert ein Gebet der Salamander, doch der Erzähler erklärt
es mit den
Worten eines Predigers, den er hörte, zu einem teuflischen
Machwerk. Um
ihren Umgang mit den Menschen trotz dieser Haltung vieler weiter
pflegen zu können, tarnen sich die Elementargeister. Sie
erscheinen als
Tiere. Auch nähern sie sich heimlich, so daß mancher nicht
weiß, ob er
von einem Salamander stammt. "Mancher hält sich für den Sohn
eines
Menschen, und ist der Sohn eines Sylphen. Mancher glaubt mit seiner
Frau zu thun zu haben, und macht, ohne daß er es weiß, eine
Nymphe
unsterblich. Manche Frau glaubt ihren Mann zu umfassen, und hält
einen
Salamander in ihren Armen; und manches Mägdchen schwört beim
Erwachen
auf ihre Jungfernschaft, der im Traum eine unvermuthete Ehre
widerfahren ist." [S. 106-107] Die "Teufelspakte" wiederum gingen auf
die Gnome zurück, die in diesen Verträgen dem Unterzeichner
soviel
Reichtum zusagen, wie dieser wolle und ihn zu beschützen.
Selbst die Hexenstunde um Mitternacht führt der Graf auf
Versammlungen
der Elementargeister zurück, auf denen Weise diesen gewisse
Kenntnisse
vermitteln. Auch das Tanzen und Feiern auf bestimmten Inseln, von dem
Aristoteles spricht, sei darauf zurückzzuführen, daß
dort Hochzeiten
zwischen Menschen und Elementargeistern gefeiert würden. [S. 115]
Als Beispiel für die Macht der Kirche gegen die Elementargeister
führt
der Graf Beispiele aus der Zeit der Karolinger an. In der Zeit Karls d.
Gr. wurden viele Helden in Verbindungen von Menschen und
Elementargeistern gezeugt. [S. 120] Der Graf entwirft seinem
Schüler
ein kurzes Abbild des Zustandes der Welt, wenn die Weisen herrschen und
ein Zusammenleben mit den Elementargeistern üblich ist: "Mann wird
nichts als Helden sehen. Der geringste unserer Knaben wird dem
Zoroaster, Apollonius, oder Melchisedek gleich kommen; und die meisten
werden so vollkommen seyn, als die Kinder Adams von der Eva seyn
sollten, wenn er nicht mit ihr gesündiget hätte." [S. 121]
Auf den
Einwand des Erzählers, zuvor habe er gesagt, Adam und Eva
hätten keine
eigenen Kinder haben sollen, erwidert der Graf, es gäbe noch eine
weitere Art der Zeugung, doch wolle er diese dem Schüler nicht
offenbaren. Der Graf zieht sich zurück, um eine Rede
vorzubereiten, die
er am Abend den Gnomen halten will.
Diese Rede erhält der Erzähler am nächsten Morgen. Er
kündigt an, noch
mehr von den Gesprächen mit dem Grafen veröffentlichen zu
wollen und
schließt seinen Bericht.
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